Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Bildungschancen sind ungerecht verteilt. Auch im Weiterbildungsbereich gibt es benachteiligte Gruppen, insbesondere solche, die bereits in der Erstausbildung diskriminiert wurden. Die Forderung nach Chancengleichheit, die auf Aristoteles und John Rawls zurückgeht, bedeutet, dass jeder eine zweite Chance bekommen sollte, wenn er unter unzureichenden oder unbefriedigenden Ergebnissen der Erstausbildung leidet. Aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Berufs- und Ausbildungsfre…
Herausgearbeitet wird in dem Beitrag, dass sich auf grund der gewandelten Arbeitplatzerfordernisse, insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, ein veränderter Weiterbildungsbedarf entwickelt. Zum Abschluss werden wahrscheinliche Folgen für die Weiterbildungsanbieter skizziert.
Einst galt die Zukunft als Schicksal, dem man ausgeliefert war – heute verstehen wir sie als gestaltbaren und pluralen Möglichkeitsraum. Doch das Gestalten vielfältiger Zukünfte will gelernt sein. weiter bilden fragt, welche Rolle Erwachsenenbildung dabei spielt und was für ihre eigene Zukunft wichtig sein wird.
Wie ist es dazu gekommen, dass das Land NRW im neuen Weiterbildungsgesetz öffentlich geförderte Weiterbildungseinrichtungen dazu verpflichtet, BNE-Angebote bereit zu stellen? Die Autorin zeichnet die Schritte und die Begründungen zur Verankerung von BNE nach.
Auch bei Angeboten in der Erwachsenen- und Weiterbildung wird über Fakten und Fakes gestritten. So wurde jüngst den Volkshochschulen vorgeworfen, in der Gesundheitsbildung zu viele Kurse anzubieten, deren Inhalte zu esoterisch, nicht wissenschaftlich fundiert seien und damit zur »Volksverdummung« beitrügen. In seiner Streitschrift verwahrt sich der Autor gegen diesen Vorwurf: Die Behauptung, alles Komplementärmedizinische sei »Fake«, während die Schulmedizin nur auf »Fakten« beruhe, sei kurzsic…
Trotz vielfältiger Anstrengungen der letzten Jahre, geflüchtete Menschen mit Sprach- und Integrationskursen zu versorgen, bleibt die Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund an Weiterbildung insgesamt unterdurchschnittlich. Es bedarf, so die Autorin, nicht nur punktueller Anstrengungen, sondern einer konsequenten interkulturellen Öffnung der Einrichtungen und Institutionen, um dies zu ändern.
Anna Siemsen beschäftigte sich mit einem arbeitsbezogenen Bildungsbegriff und der doppelten Herausforderung der Frauenbildung als hauswirtschaftliche und berufsbildende Aufgabenstellung. Zwischen 1923 und 1933 war sie in vielfältigen Zusammenhängen der Erwachsenenbildung einbezogen. Ihr bedeutendster Artikel zur Erwachsenenbildung „Extensive und intensive Bildung“, indem sie ihre sozialistische Position im Richtungsstreit darlegte, erschien in der Zeitschrift „Sozialistische Bildung“ (1929).
Durch verschiedene Faktoren kam es in Österreich zu einer Universitätsausdehnung. Die Wiener Universität hatte eine Vorbildfunktion für diese Ausdehnung und ergriff auch die Initiative zur Einrichtung des Deutschen Volkshochschultages. Eine tragende Rolle spielte zudem Ludo Moritz Hartmann.