Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Augustinus als Dialog angelegter Text „De magistro“ unterscheidet und differenziert das menschliche Lernen, indem dargestellt wird, dass Worte nur Zeichen sind. Die das Lernen anregende Wirksamkeit des Lehrens gründet demnach weniger in den Worten als in der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Damit ist „De magistro“ die erste ausdrücklich dem Lehren und Lehrersein gewidmeten Monographie der abendländischen Geistesgeschichte.
Die politische Zeitung spielte als Lesestoff der unteren Stände eine wichtige Rolle im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Die Zeitschrift der „Rässonirende Dorfkonvent, eine gemeinnützige ökonomisch-moralische-politische Schrift für den Bürger und Landmann“, die von Johann C. Thon 1786 bis 1788 herausgegeben wurde, war solch ein volksaufklärerisches Medium. Im nachfolgenden wird ein Beispiel aus der Zeitung vorgestellt.
Der Text von Eduard Weitsch (1883-1951) ist eine praxisbezogene Darstellung der Aufgabenstellungen eines (Heim-)Volkshochschullehrers. Zudem klärt er unklare Laufbahn- und Besoldungsfragen.
Im 18. Jahrhundert waren die Debating Clubs weit verbreitet und es durfte, unabhängig vom Geschlecht, jeder, der wollte, teilnehmen. Die meisten Mitglieder gehörten jedoch der neu entstandenen Mittelschicht an. Ein berühmter Vorläufer der Debating-Clubs war der Rota Club in London. Diese Clubs hatten einen maßgeblichen Anteil an dem Aufkommen der Aufklärung.
Die Erwachsenenbildungsbewegung des Chautauqua-Movements in den USA entwickelte sich um 1874 aus den methodistischen Summer-Schools. In achtwöchigen Sommerkursen sollten Inhalte der allgemeinen und religiösen Bildung vermittelt werden. In ihren Angeboten kombinierten sie unterhaltende mit bildenden Elementen.
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Vielfalt an ausstellungsbegleitenden Vermittlungsangeboten für Erwachsene in Museen. Diese wurden programmanalytisch untersucht mit dem Ziel einer Ausdifferenzierung von (Partizipations-)Portalen, die für die Teilnehmenden einen Zugang zu kultureller Bildung im Museum eröffnen. Zur Identifikation der Zugänge wurde sich an einen für die kulturelle Erwachsenenbildung von Gieseke und Opelt (2005) entwickelten Ansatz angelehnt, in dem Portale als spezifische Zug…
Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Kompetenzanforderungen an Lehrende und an pädagogisches Personal – die diese auswählen – gestellt werden, um aktuellen Herausforderungen der Weiterbildungspraxis gerecht zu werden und damit Qualität sicherzustellen.
Ähnlich wie in Österreich und der Schweiz könnten zukünftig auch in Deutschland erwachsenenpädagogische Kompetenzen trägerübergreifend anerkannt werden. Erste Grundlagen für ein entsprechendes Verfahren für Lehrende erarbeitet das DIE mit Verbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Fokus des Autorenteams richtet sich auf vorgelagerte Machbarkeitsstudien und Bedarfserhebungen des DIE. Diese zeigen überwiegende Zustimmung der Zielgrup…