Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gegenwärtig wird allenthalben im Bildungsbereich eine stärkere Beachtung der Naturwissenschaften apostrophiert. In einem ersten Teil unserer Argumentation wird der prekäre Stand der Naturwissenschaften in der Erwachsenenbildung in den Blick genommen, worauf in einem zweiten Teil der „überfällige“ Blickwechsel auf Naturwissenschaft und Erwachsenenbildung aufgesetzt wird. Dieser Blickwechsel zielt darauf ab, naturwissenschaftlich-technologische Entwicklungen zu verstehen und eben diesen Entwicklu…
Die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens für ein sozial gestreutes Publikum war schon vor der eigentlichen Konstitutionsphase moderner Erwachsenenbildung, die ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts fällt, auf vielfältige Weise verbreitet. Einige der mit der Verbreitung der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert aufgeworfenen Fragen sind am Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer oder wieder aktuell. Das wird auf der Basis einer exemplarisch verfahrenden historischen Analyse in g…
Emil Adolph Roßmäßler kann als erster freier Dozent der Erwachsenenbildung gelten. Anfang der 1860er Jahre war er Mitgründer des Leipziger Arbeiterbildungsvereins und ein entschiedener Kritiker Ferdinand Lassalles. Für ihn war die Natur der Schlüssel von Emanzipation. Politisch-kulturell vermisste E. A. Roßmäßler insbesondere einen in der Selbstachtung begründeten Freiheitsbegriff in Deutschland.
Die Frage, über wie viel naturwissenschaftliches Wissen heute ein/e Bürger/in verfügen sollte, um sich in einer schnell wandelnden Wissensgesellschaft zurecht zu finden bzw. an ihr aktiv Teil haben zu können, stellt sich heute in unterschiedlichsten Formen und Zusammenhängen. Der Artikel beabsichtigt, diesen Diskussionen entlang drei unterschiedlicher Linien zu folgen. Zum einen skizziert er die diskursiven Verschiebungen auf europäischer Ebene, zum anderen werden wesentliche Etappen der akadem…
Diese Ausgabe vereint empirische und konzeptionelle Zugänge zur Erforschung eines in der Weiterbildung weitgehend vernachlässigten Bildungsbereichs. Welche Rolle spielt naturwissenschaftliches Wissen im Kontext informeller und non-formaler Lernprozesse Erwachsener? Und welche Impulse ergeben sich daraus für die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements in anderen Bereichen? Das Heft gibt Einblicke in spezifische Fragestellungen und leistet damit auch einen Beitrags zur interdisziplinären Verständig…
In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Öffentlichkeit? Wie kann dies dialogisch gestaltet werden und welche Bedeutung kommt dabei der Erwachsenenbildung zu? Ulrike Felt hinterfragt kritisch Stellung und Bedeutung wissenschaftlicher Bildung in der Wissensgesellschaft. Es stellt sich die Frage nach den Kompetenzen, die es braucht, um Wissenschaft zu kommunizieren, z.B. von Experten (Peters) und von Journalisten (Göpfert). Im DIE-Gespräch erläutert Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibni…
Vor dem Hintergrund einer seit mehr als zehn Jahren andauernden Debatte um Möglichkeiten für eine Verbesserung der naturwissenschaftlichen Bildung in Deutschland zielen die im Folgenden präsentierten Überlegungen darauf ab, den Beitrag der organisierten Erwachsenenbildung für eine Veränderung des Status Quo zu umreißen. Ausgegangen wird von der quantitativen Randständigkeit des Angebots, bevor der Blick auf didaktische Arrangements und Konzepte gerichtet wird. Diese werden auf der Grundlage ein…
Vielfältige Formen der Wissenschaftskommunikation haben sich etabliert – darunter der ›Science Slam‹ als ein Format, welches aktuelle Ansprüche an den Bereich der Wissenschaftskommunikation abbildet. Als Forschungsgegenstand dient es Maria Stimm dazu, zwei bisher eher für sich stehende Bereiche zu verschränken: Wissenschaftskommunikation und Erwachsenenbildung. Die Studie arbeitet die zentrale Bedeutung heraus, die die Begegnung von Wissensstrukturen für die Wissenschaftskommunikation hat, und …
Mathematik, Naturwissenschaften und Technik stehen auf der Beliebtheitsskala weder bei Schülern noch bei Erwachsenen ganz oben. Trotzdem bekunden viele ihr grundsätzliches Interesse, sofern die Inhalte mit ihrem Alltagsleben zu tun haben. Ursache für die mangelnde Akzeptanz ist z.T. in Unstimmigkeiten zwischen Lernangeboten und Lernbedürfnissen zu suchen. Angela Franz-Balsen und Matthias Stadler untersuchen, welchen Stellenwert die genannten Stoffgebiete im Angebot der Volkshochschulen haben un…