Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
„Trends in Adult and Continuing Education“ lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe des REPORT, die Schlaglichter auf die Entwicklungstendenzen der Erwachsenen- und Weiterbildung in Spanien, Rumänien, Finnland, Großbritannien und Deutschland wirft. Der REPORT bietet damit eine Dokumentation in englischer Sprache über den Status quo sowie die Veränderungsprozesse in ausgewählten europäischen Ländern. Sie kann die Grundlage bilden für weiterführende vergleichende Studien zu Trends und En…
Akteure der europäischen Erwachsenenbildung erstellten ein Glossar wichtiger Schlüsselbegriffe, als notwendige Voraussetzung internationaler Verständigung. Das ins Deutsche übertragene Handbuch bildet die gesamteuropäische Praxis ab, wobei sich die vorgestellten Begriffe auf nationale Realitäten von Weiterbildung beziehen. Deren Vergleich und Verständnis wird erleichtert durch die Zusammenfassung in Rubriken (Theorien und allgemeine Konzepte, Strategien und Politik, System und Bereiche, Organis…
Internationalität gewinnt für den Weiterbildungsbereich zunehmend an Bedeutung, doch ist ihr konkrete Mehrwert ("Added Value") für die erwachsenenpädagogische Praxis eine bislang schwer zu definierende Größe. Dieser Band präsentiert die Ergebnisse einer Evaluation von rund 100 internationalen Kooperationsprojekten, die im Rahmen des EU-Programmes SOKRATES gefördert wurden. Zahlreiche Beispiele zeigen die derzeit bestehenden Möglichkeiten und Grenzen europäischer Kooperation auf, schlußfolgernd …
Der Beitrag zeigt die Auswirkungen der Grundtvig –Lernpartnerschaften in den Jahren 2008 bis 2012 und benennt die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte. Obschon im genannten Zeitraum steigende Antragszahlen der Grundtvig -Lernpartnerschaften registriert wurden, ist die Zukunft dieses Projekts noch unklar. Möglich erscheint aber die Fortführung im Rahmen von »Erasmus for all« oder »YES EUROPE«.
Dieser Artikel behandelt die Politik des lebenslangen Lernens in Europa nach 1973. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die 1980er-Jahre als Periode des abnehmenden Interesses am lebenslangen Lernen oder als formative Phase des sogenannten Neoliberalismus interpretiert werden müssen. Auf der Grundlage einer basalen korpuslinguistischen Analyse der offiziellen Überlieferung der Europäischen Gemeinschaften, wie sie die Datenbank EUR-Lex dokumentiert, werden diese Deutungen hinterfragt. Im Anschl…
Migration im europäischen Raum findet vor allem zwischen den europäischen Mitgliedsländern statt. Beeinflusst wird sie durch die Arbeits- und Sozialsysteme der Zielländer. Deutschland ist in diesem Kontext das wichtigste Einwanderungsland, dessen Weiterbildungslandschaft sich vor dem Hintergrund internationaler Flüchtlingsströme neuen Aktivitätenfeldern gegenübersieht.
Hans Georg Rosenstein beschreibt Ziele und Prioritäten der erneuerten europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung, die 2011 vom Europäischen Rat entschlossen wurde. Dabei wird die Rolle der europäischen Kommission ebenso in den Blick genommen wie die Instrumente und das Budget zur Umsetzung der Agenda. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Einordnung des neuen EU-Programms für die allgemeine und berufliche Bildung: »Erasmus für alle«.
Ausgehend vom bildungspolitischen Ziel einer erhöhten Weiterbildungsteilnahme stellt der Beitrag ein Instrumentarium vor, mit dem das Lern- und Bildungsverhalten erwachsener Menschen statistisch erfassbar wird. Am Beispiel ausgewählter Daten aus dem Berichtssystem Weiterbildung (BSW) und dem Adult Education Survey (AES) werden Analysepotenzial und Erkenntnisgewinn der Weiterbildungsstatistik ausgeleuchtet. Hierzu werden Daten zum Weiterbildungsvolumen, zur Anzahl und Dauer von Lernaktivitäten u…
Der vorliegende Beitrag sondiert Potenziale und Gefährdungen, die für die Erwachsenenbildung aus dem Prozess der Europäisierung von Bildungspolitik resultieren. Die zugehörigen strukturellen Wirkmechanismen im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz belegt der Text am Beispiel des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR). Mit dem Zweck einer besseren Vergleichbarkeit von Bildungssystemen und Bildungsgängen geht vom EQR unweigerlich der Impuls zu mehr Wettbewerb einher, international wie na…