Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Web-basierte Lerninstrumente bieten die Möglichkeit, Validierung von Kompetenzen mit geringerem Ressourceneinsatz durchzuführen, und erleichtern das Nachweis- und Zertifikatsmanagement. Ein solches web-basiertes Lerninstrument für Lehrende in der Erwachsenenbildung wird im Projekt EULE („Entwicklung einer web-basierten Lernumgebung für Weiterbildung, Kompetenzerwerb und Professionalisierung von Lehrenden in der Erwachsenenbildung“) entwickelt. Über 25 Lernfelder, für die Lern- und Validierungsa…
Wertedebatten sind immer schwierig. Sie stehen traditionell im Verdacht, eine übergeordnete Orientierung des Handelns restaurieren zu wollen, wo Wirklichkeit unübersichtlich geworden ist. Das Heft versucht ohne moralischen Zeigefinger auszukommen und beschreitet hierzu zwei Wege: Es untersucht erstens Prozesse der berufsethischen Vergewisserung der Erwachsenenbildung und ihre kodifizierten Manifestationen, z.B. Leitbilder. Zweitens versucht es ethischen Konflikten in der Erwachsenenpädagogische…
Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Anlass für dieses Themenheft ist die derzeit zu beobachtende Entwicklung politischer Konfliktlinien, die Auswirkungen auf Deutschland zeitigen könnten. Konflikte begegnen dem Menschen jeden Tag – nicht nur auf politischer und gesellschaftlicher, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Doch was sind Konflikte eigentlich? Welche existieren innerhalb der Erwachsenenbildung? Und wie kann man lernen, sie zu bearbeiten?
Der Autor erörtert Möglichkeiten der Konfliktklärung anhand der zwei häufigsten Konflikttypen: Angriffe auf Seminarleitende und Teilnehmende, die durch unangemessenes Verhalten stören. Dabei stellt er konstruktive Verhaltensweisen in Konflikten vor und beschreibt Konfliktlösungen zweiter Ordnung.
Der Autor plädiert angesichts der Präsenz offener und verdeckter Konflikte in der Erwachsenenbildung(-sarbeit) dafür, Konflikte wieder zum Gegenstand der Erwachsenenbildungsdiskussion zu machen. Er zeigt verschiedene Konfliktkonstellationen dieses Feldes auf und beschreibt am Beispiel der politischen Erwachsenenbildung die Relevanz vom »Konflikt« als didaktische Kategorie.
Erik Haberzeth plädiert dafür, die Inhaltlichkeit von Lehre wieder zu einem zentralen Fokus didaktischen Handelns zu machen. Das Problem des Gelingens guter Lehre muss ihm zufolge nicht unbedingt darin liegen, dass Lehrende das vorhandene fachdidaktische Wissen zu wenig berücksichtigen würden. Vielmehr sei darauf zu achten, dass die Didaktik nicht selbstbezüglich wird und damit den Weg zu den Inhalten eher verstellt als ebnet. Dies heißt nicht, dass man auf Fachdidaktik grundsätzlich verzichten…
Fachdidaktik ist die fachbezogene Schwester der allgemeinen Didaktik. Als Lehre von der Vermittlung einer bestimmten Sache legitimiert sie sich über deren Eigenwert. Mathematik lehrt man anders als Religion. Aber wie wichtig ist die »Sache« in der heutigen Erwachsenenbildung? Wer benötigt Fachdidaktik, wenn es nicht mehr um die Sache, sondern um Kompetenzen geht? Ist es dann überhaupt ein Problem, dass das Erwachsenenpädagogische Personal immer querschnittskompetenter wird? Ja, denn es droht d…