Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
C.Fr.H. Klenze beschrieb im Nachfolgenden „Offenen Brief an die Ständedeputierte“, welcher im Itzehoer Wochenblatt vom 11.09.1840 abgedruckt wurde, Aufbau, Organisationsweise und Unterrichtsinhalte.
Die Nationalerziehungserziehungspläne lehnten sich zu dieser Zeit an das Konzept an, das Jean Marie de Condorcet 1794 in seiner Schrift „Sur l’instruction des homes“ entwickelt hatte. Im nachfolgenden Dokument werden zentrale Passagen aufgeführt.
In ihrer Studie zur Geschichte der katholischen Erwachsenenbildung in der BRD zwischen 1945 und 1975 hat Margret Fell auch die Entwicklung und Struktur der Aus- und Fortbildungsangebote für die in der Erwachsenenbildung tätigen Mitarbeitenden im katholischen Institut für Erwachsenenbildung vorgestellt. Die folgende Zusammenstellung gibt die Themenstellungen mit Stundenzahlen wieder.
V. Gedrath hat in seiner Dissertation (2003) die lokale Ausbildung der Sonntagsschulen in Duisburg detailreich und quellengesättigt herausgearbeitet. Zu den dokumentierten Funden zählt auch die Satzung des Sonntagsschul-Vereins von 1835. Die zentralen Paragraphen der Textstellen werden im Nachfolgenden erläutert.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.
Städtische Lesegesellschaften waren Ende des 18. Jahrhundert ein internationales Massenphänomen. Das zeitgenössische Dokument zum Zweck, Inhalt und Organisationsform einer geplanten Lesegesellschaft in Koblenz 1793 gibt einen guten Einblick über die Reichweite und Rahmenbedingungen dieses Konzeptes.
Die nachfolgende Textstelle aus Emil Adolph Roßmäßlers Autobiographie "Mein Leben und Streben im Verkehr mit der Natur und dem Volke" beschreibt sein Professionsverständnis als Erwachsenenpädagoge.
Der hier aufgeführte Quellentext zeigt exemplarisch die literarischen Stilmittel, die Rudolph Zacharias Becker verwendete.
Ziel der referierten empirischen Studie ist es, eine Bestandsaufnahme zu Strategien und Maßnahmen von Weiterbildungseinrichtungen im Umgang mit migrationsbedingter Diversität zu erstellen. Unter Rückgriff auf organisationsumfassende Konzepte zur Förderung von Diversität liegen der Studie Analysefragen auf der Ebene der Organisation und Leitung, des Personals und des Angebotsspektrums zugrunde. Befragt wurden sowohl anerkannte gemeinnützige als auch kommerzielle Weiterbildungseinrichtungen in NR…