Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Englischsprachige Fassung des Bandes "Beratung". Welche Aufgaben kann Beratung in Alphabetisierungskursen erfüllen? Diese Frage klärten in den 1980er Jahren zwei Projekte der damaligen Pädagogischen Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes ["Alphabetisierung" (1982–1985) und "Elementarbildung"(1985-19888)]. Diese Zusammenfassung der Ergebnisse beider Projekte erläutert das Konzept der Lernberatung, klärt die zentrale Bedeutung nonverbaler Ausdrucksformen anhand praktischer Beispie…
Von 2002 an wird das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung durch das Programm „Lernende Region – Förderung von Netzwerken“ 80 regionale Netzwerke fördern. Das Programm wird von mehreren deutschen Forschungsinstituten wissenschaftlich begleitet. Ekkehard Nuissl stellt die theoretischen, methodischen und praktischen Überlegungen für diese Begleitung vor und benennt fünf Felder, welche die Analyse inhaltlich strukturieren werden.
Das Konzept der Selbstoptimierung ist eng mit Diskursen um das lebenslange Lernen ver-bunden und wird seit längerer Zeit in der Erwachsenenbildungsforschung diskutiert. Die Re-de über Selbstoptimierung wird dabei zumeist als Kritik bzw. kritische Analyse artikuliert, scheint als fast selbstverständlich und gerät damit in den Sog der Normalisierung. Die etab-lierte Problematisierung von Selbstoptimierung wird daher in diesem Beitrag ebenfalls einer Problematisierung unterzogen, um den Versuch zu…
Carola Iller geht in Ihrer Habilitationsschrift der Frage nach, ob und wie Individuen auf den Alternsprozess im Verlauf ihrer Erwerbs- und Bildungsbiographie einwirken können. Sowohl Betriebe als auch Beschäftigte richten bisher die Laufbahngestaltung nicht im Hinblick auf Alternsprozesse aus. Komplementär zu entsprechenden konzeptionellen Vorschlägen für betriebliche Organisations- und Arbeitsgestaltung wurde in dieser Untersuchung der Fokus auf individuelle Handlungsmöglichkeiten gelegt – woh…
Wie werden Programme und Angebote für die Erwachsenenbildung geplant? Dieser Band der Lehrbuchreihe führt durch den kompletten Prozess, von der Bedarfsermittlung über Planung, Marketing und Finanzierung. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Thema Programmforschung. Studierende aus Erwachsenenbildung und Weiterbildung finden in diesem Grundlagenband alles wichtige zum Thema in kompakter, lesefreundlicher Form. Der Band eignet sich sowohl für das Bachelor- als auch für das Masterstudium. Die Neuau…
Der Beitrag untersucht international-vergleichend die Frage, wie Politiken der Grundbildung auf Ebene der Politikformulierung (policy) verstanden und wie sie, unter Berücksichtigung der institutionellen Regeln und Handlungszuständigkeiten des mehrebenenpolitischen Systems (polity), von jeweiligen Akteurskonstellationen in nationale Bildungspolitik umgesetzt werden (politics). Auf der Grundlage empirischer Daten aus dem Projekt „EU-Alpha“ wird das Zusammenspiel von policy, polity und politics in…
Im Mai 2025 wurde Karin Prien (CDU ) zur Bundesministerin für das neu gegründete Ministerium für Bildung, Forschung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Erstmals vereint ein Bundesministerium alle Bildungsetappen von der frühen Kindheit bis ins Alter und ermöglicht so eine durchgängige Perspektive auf lebenslanges Lernen. Über ihre Pläne und deren Bedeutung für die Erwachsenen- und Weiterbildung sprachen mit ihr die Herausgeber Prof. Dr. Josef Schrader und Dr. Peter Brandt.
Prof. Dr. Claudia Pischke, Professorin für Public Health und stellvertretende Direktorin am Institut für Medizinische Soziologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, erläutert im Gespräch mit Redakteur Jan Rohwerder, wie komplexe Interventionsstudien neue Impulse für Gesundheitsförderung und Prävention geben – und wo die Erwachsenenbildung unterstützen kann.
Vorgestellt werden Teilergebnisse eines Forschungsprojekts in Nordrhein-Westfalen, in dem Netzwerke bürgerschaftlichen Engagements in Düsseldorf im Bereich der Altenarbeit evaluiert wurden. Am Anfang des Beitrags wird der Netzwerkbegriff erläutert, danach persönliche Voraussetzungen für bürgerschaftliches Engagement skizziert und zum Abschluss das Modell selbstorganisierten Lernens vorgestellt.