Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die 17 Nachhaltigkeitsziele und damit auch Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind durchzogen von Zielkonflikten. Wie mit dieser inhärenten Ambiguität in der Bildungspraxis produktiv umgegangen werden kann, zeigt die Autorin am Beispiel des Programms der vhs Essen und plädiert dafür, Ambiguitäten als Ausgangspunkt und Ziel von Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen in der Biografiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter erläutert der Autor den Zusammenhang von Ambiguität, Ambiguitätstoleranz und Identität. Dabei diene auch die rückschauende Biografiearbeit nicht nur der Bilanzierung, sondern der Gegenwartsgestaltung und -bewältigung.
Der Umgang mit Unsicherheiten, Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen stellt eine individuelle, gesellschaftliche und politische Herausforderung dar. Das Heft möchte Ambiguität und Ambivalenz in ihren verschiedenen Bezügen zur Erwachsenenbildung theoretisch und empirisch betrachten. Dabei soll der ambivalente Charakter von Ambiguität als bildungsproduktives und zuweilen auch -hinderliches Phänomen deutlich werden.
Wie äußert sich Ambiguität in heutigen Gesellschaften und warum ist Ambiguitätstoleranz gerade in Demokratien wichtig? Und was ist der Unterschied zwischen Ambiguitätsintoleranz und den Grenzen der Ambiguität? Darüber spricht Redaktionsleiter Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner, emeritierter Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Konstanz, Vorstandsmitglied und Permanent Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Seniorprofessor und Sprecher des Bonner …
Was die sozial-ökologische Transformation für die Erwachsenenbildung bedeuten kann, erörtert der Autor anhand der Beobachtung eines Bildungsprojekts. Er nimmt dabei eine Transformation des Bildungsprozesses wahr, aber auch der Bildungseinrichtung, der Bildungsakteure und der Teilnehmenden selbst. Diese Veränderungen setzt er in Beziehung zu Aspekten transformativen Lernens.
Was müssen wir noch über den Klimawandel lernen? Oder wissen wir schon längst genug? Was fehlt, um nachhaltig zu leben und den Klimawandel effektiv zu bekämpfen? Welche Rolle kann Bildung spielen? Über diese Fragen sprach Redakteur Jan Rohwerder mit Leonie Bremer, Pressesprecherin von »Fridays for Future« Köln, Dr. Michael Kopatz, Sozialwissenschaftler und Projektleiter Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, und Hans-Peter Lorenzen, Geschäftsführe…