Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Vorgestellt werden die Ergebnisse eines SOKRATES- Projekts über europaweit existierende Möglichkeiten zur Akkreditierung schon vorhandenen Erfahrungswissens für einen Hochschulzugang. Besonders hervorgehoben wird das bislang weitgehend ungenutzte Potential dieser Zugangsmöglichkeit zum Studium.
Dargestellt und analysiert werden Ergebnisse der Evaluation eines norwegischen Reformprojekts zur Anerkennung informellen Lernens auf dem Arbeitsmarkt und seine Zukunftschancen.
Ausgehend vom verbreiteten Phänomen der Prüfungsangst werden anhand ausgewählter Beispiele aktuelle Möglichkeiten vorgestellt, Prüfungen online durchzuführen. Vorgeschlagen wird eine Ergänzung von Online-Prüfsystemen um teststatistische Module durch die sowohl die Qualität von Prüfungsfragen optimiert als auch eine differenziertere Interpretation von Prüfungsergebnissen auf dem Hintergrund von Vergleichsgruppen ermöglicht wird.
Anhand der Begriffe: Wahrnehmen, Denken, Lernen und Lehren wird aus den Perspektiven der Neurowissenschaften, der konstruktivistischen Erkenntnistheorie und der fachdidaktischen Forschungen zu Lernervorstellung eine Theorie der Vermittlung - also des Lernens und Lehrens - vorgestellt.
In dem Beitrag wird die These vertreten, dass Gefühle mit jedem Denken untrennbar verbunden sind und dass sie darin auch ständig lebenswichtige organisatorische und integrierende Aufgaben - Operatorenwirkung der Affekte auf das Denken - zu übernehmen haben.
Aus einer konstruktivistischen Perspektive wird untersucht, wie wir über Lernen reden und welche Plausibilität ein solcher Diskurs erreichen kann.
Ausgehend von dem gesellschaftlichen Befund eines zunehmend entstrukturierten Lebenslaufs wird in dem Beitrag der Bedarf nach einer (erwerbs)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz betont, die auch neue Bildungs- und Beratungsleistungen notwendig machen.
In dem Beitrag wird begründet, dass das Einbeziehen von nichtbewussten Lernformen - implizites Wissen - in institutionalisierten Lernprozesse eine sinnvolle Ergänzung zum bewussten Lernen darstellt.
Nachgezeichnet werden die Potentiale der Konstruktivismus-Debatte für die (Erwachsenen) Pädagogik in den zwei Spannungsfeldern: Erkenntnis und Handeln und innerer und äusserer Systematik im Erwachsenenlernen.