Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Bildung ist eine Qualität – Geld eine Quantität. Manchmal scheint es, als stände sich die Erwachsenenbildung selbst im Weg, wenn sie Geldfragen als Widerspruch zum humanistischen Bildungsgedanken betrachtet und die Debatte Finanzexperten überlässt. Das Heft diskutiert Finanzmodelle lebenslangen Lernens unter bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Aspekten (Timmermann, Paape und Grünwald/Moraal) und beleuchtet die Praxis von EU geförderten Programmen (Theessen). Im Gespräch be…
Formate der Wissenschaftskommunikation sind hinreichend bekannt. Sie lösen Wissenschaften aus ihrem (universitären) Forschungsumfeld und schaffen einen Zugang für unterschiedliche Zielgruppen. Der als „Wissenschaftsschlacht“ (Strassmann, 2010) beschriebene Science Slam fordert Wissenschaftler_innen dazu auf, eigene Forschungsergebnisse in zehn Minuten auf der Bühne zu präsentieren und sich anschließend der direkten Publikumsrückmeldung zu stellen. Aus einer erwachsenenpädagogischen Forschu…
Weiterbildungsgutscheine haben in den letzten 10 Jahren in einigen europäischen Ländern eine zunehmende Verbreitung erfahren. Vor allem die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und Betrieben soll dadurch erhöht werden. Trotzdem gibt es oft polarisierend zustimmende oder ablehnende Positionen gegenüber Gutscheinen in Wissenschaft, Praxis und Politik. Empirische Befunde sind allerdings selten und basieren zumeist auf Evaluationen einzelner Förderprogramme. Die vorliegende Publikation bilan…
Carola Iller geht in Ihrer Habilitationsschrift der Frage nach, ob und wie Individuen auf den Alternsprozess im Verlauf ihrer Erwerbs- und Bildungsbiographie einwirken können. Sowohl Betriebe als auch Beschäftigte richten bisher die Laufbahngestaltung nicht im Hinblick auf Alternsprozesse aus. Komplementär zu entsprechenden konzeptionellen Vorschlägen für betriebliche Organisations- und Arbeitsgestaltung wurde in dieser Untersuchung der Fokus auf individuelle Handlungsmöglichkeiten gelegt – woh…
Im Rahmen des Projektverbundes Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen (TAK http://www.die-bonn.de/projekte/beendet/projekte.asp?projekteid=59) wurden leitfadengestützte Experteninterviews zu vier verschiedenen Dimensionen informell erworbener Kompetenzen durchgeführt: 1. Allgemeine Dimension (Bedeutung, eigene Position etc.) 2. Begriffliche Dimension (Definition, Unterschied zwischen Wissen und Kompe-tenz, zwischen Kompetenzen, Qualifikationen und Schlüsselqualifikationen) 3.…
Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Die Kooperation von (Weiter-)Bildungseinrichtungen gilt als zentrale Strategie, um den Herausforderung in Stadt und Land zu begegnen. Auf diese Weise können Kompetenzen und Ressourcen gebündelt werden, um komplexe Aufgaben zu bewältigen, mit denen die einzelnen Einrichtungen überfordert wären. Auch Wirtschaft und Politik haben längst erkannt, dass gut ausgebildete Menschen bzw. gute Weiterbildungsoptionen wichtige Standortfaktoren sind – und beziehen diese in Stadt- und Regionalentwicklung mit …
Bildung und Beratung sind seit der Aufklärung dadurch bestimmt, dass sie die Selbstbestimmung des Individuums unterstützen sollen. Dies ist eine Leitidee des pädagogischen Denkens – beginnend bei Immanuel Kants Definition der Aufklärung als „Ausgang aus der selbstver-schuldeten Unmündigkeit“ (1784) bis hin zum Ziel des nationalen Bildungsberichts, dass „Selbst-regulation“ unterstützt werden soll (Konsortium Bildungsberichterstattung 2005). Diese Leitidee findet sich in Beratungsansätzen wiede…
Die Validierung non-formal und informell entwickelter Kompetenzen ist in der Schweiz im Bereich der Erwachsenenbildung für erfahrene Berufspersonen möglich. Dozierende reichen beim Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) eine Selbstbeurteilung ein, die sie entlang eines Kompetenzprofiles verfassen und nachvollziehbar darlegen, dass sie über die für eine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung erforderlichen Kompetenzen verfügen. Expertinnen und Experten prüfen die eingereichten Anträge im …