Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Manche politischen Konzepte brauchen Jahre, bis sie umgesetzt werden, andere werden äußerst schnell zum Umsetzungsszenario. Wie laufen diese unterschiedlichen Prozesse ab, welche Rolle spielt die Wissenschaft? Diesen Fragen geht der Autor anhand zweier Fallbeispiele nach.
Ute Holm argumentiert, dass das didaktische Prinzip der Teilnehmerorientierung auch heute noch orientierungsleitend für Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung ist. Zu diesem Zweck führt der Artikel inhaltlich und begrifflich ins Thema ein und liefert eine bedeutungsbezogene und zeitgeschichtliche Rekonstruktion. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin, die auch die problematischen Aspekte der Teilnehmerorientierung aufzeigt, ein Modell der Teilnehmerorientierung, welches zwischen einer L…
Der Beitrag fokussiert die Weiterbildungssituation von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsbefunde plädieren die Autoren für eine differenzierte Betrachtung von Erwachsenen mit Migrationshintergrund und zeigen Handlungsperspektiven für Forschung und Praxis auf.
»Unteilbarkeit« ist zur Leitformel der Inklusionsdebatte geworden. Bedeutet »unteilbar« aber zugleich »grenzenlos«? Für den Autor hat der Anspruch auf inklusive Erwachsenenbildung Grenzen, die differenziert wahrzunehmen eine Voraussetzung für die Weiterentwicklung gelingender Formen von Inklusion ist. Die eine Grenze liegt da, wo Angebotsformate für Menschen mit Komplexer Behinderung wenig »nichtbehinderte « Anhänger finden. Die andere Grenze zeigt sich im Lichte dänischer Erfahrungen: Dort zei…
Der Autor geht der Frage nach, ob die Chancengleichheit der Geschlechter in der Weiterbildungsteilnahme erreicht wurde. Er geht davon aus, dass diese sich nur beantworten lässt, wenn die lebens- und arbeitsweltlichen Kontexte der Menschen als biografische Regulative der Weiterbildungsbeteiligung berücksichtig werden. Als empirische Datengrundlage dient die Längsschnittstudie „Hamburger Biografie- und Lebenslaufpanel“ (HBLP), deren Befunde über den Zusammenhang von Geschlecht, Elternschaft und W…
Ob die berufliche Aus- und Weiterbildung einander ersetzen können, also in einer substitutiven Beziehung stehen, oder ob es sich bei diesen Bildungsformen vielmehr um komplementäre Aktivitäten handelt, ist nicht unumstritten. Die vorliegende Arbeit nähert sich dieser Frage aus der betrieblichen Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Betriebsgröße und liefert empirische Ergebnisse auf Basis des IAB-Betriebspanels. Die Schätzungen eines bivariaten Probitmodells zeigen, d…
Nach einer kurzen Einführung in die Fragestellungen und Methoden eines Forschungsprojekts der Teilnehmerforschung an der Weiterbildungsuniversität Donau-Universität-Krems wird ein Teilergebnis zur Motivationsstruktur skizziert.
Wer sich aus welchen Gründen an Weiterbildung beteiligt, ist eine der Kernfragen der Weiterbildungsforschung und -praxis. Unter Rückgriff auf zwei Texte von Horst Siebert und Johannes Weinberg wird reflektiert, welche Erkenntnisse die Teilnahmeforschung seit den so genannten Leitstudien der 1960er und 1970er Jahren hervorgebracht hat. Dabei wird auf soziodemografische und beschäftigungsbezogene Aspekte eingegangen, und nach den Motiven und dem Nutzen der Weiterbildungsbeteiligung gefragt. Darüb…
In der Weiterbildungswissenschaft hat sich eine Hinwendung zur empirischen Forschung vollzogen. Dadurch werden immer wieder neue und neuartige Fragestellungen an die Empirie herangetragen. In allen Beiträgen werden forschungsmethodische Aspekte im Hinblick auf weiterbildungswissenschaftliche Fragestellungen thematisiert. Zudem werden methodisch oder gegenstandsbezogen neue bzw. wenig verbreitete Ansätze vorgestellt.