Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Aus international vergleichender Perspektive versucht der Beitrag, die Bedingungen zu identifizieren, die eine Teilnahme an Hochschulweiterbildung begünstigen oder erschweren, und die Frage zu beantworten, was wir von anderen Ländern lernen können. Dazu werden ausgewählte, aufgrund sekundarstatistischer Analysen gewonnene Ergebnisse aus sieben Ländern vorgestellt und systematisch auf den länderspezifischen institutionellen Kontext bezogen. Unsere Analyse zeigt, dass die gegenwärtige Situation u…
Die Erwachsenenpädagogik ist durch lineare Legenden geprägt. Zu diesen zählen die ihr impliziten Lebenslaufmodelle. Sie sind – wie in einem ersten Schritt der vorliegenden Betrachtungen gezeigt werden soll – Beschreibungen der aufbrechenden Biografie, ihnen entgeht der Aspekt des zuende gehenden Lebens. Aus diesem Grunde transportieren ihre Begründungen häufig ein nur halbiertes Bild vom Erwachsenen. Erwachsene erscheinen als zeitlose und prinzipiell entwicklungsoffene Wesen, deren „Unbelehrbar…
Der Beitrag geht von einer dialektischen Wechselbeziehung zwischen Biographie und Gesellschaft aus. Die Autoren entwickeln eine analytische Kategorie, um die Prägung bildungspolitischer Rahmenbedingungen durch die beruflichen Leistungen einzelner Akteure begrifflich besser erfassen zu können. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten von zwei zentrale Figuren in der Entwicklung der hessischen – wenn nicht sogar der deutschen – Geschichte der Erwachsenenbildung: Walter Korn und Rudi Rohlmann.
Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Qualitätsstandards aus Hochschul- und Unternehmenssicht bei der Entwicklung und Etablierung erfolgreicher berufsbegleitender Studiengänge relevant sind. Ziel ist es, die Erwartungen von Hochschulen und Unternehmen bezüglich der Qualität von berufsbegleitenden Studiengängen zu erfassen. Die Ebene der Studierenden wird bewusst nicht in das Zentrum gestellt, um die institutionelle Sicht auf Kooperationen zu ermöglichen. Methodisch basiert die vorliegende U…
Herausgearbeitet wird in dem Beitrag, dass sich auf grund der gewandelten Arbeitplatzerfordernisse, insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, ein veränderter Weiterbildungsbedarf entwickelt. Zum Abschluss werden wahrscheinliche Folgen für die Weiterbildungsanbieter skizziert.
Der Beitrag stellt die Quellengattungen und Texttypen im Nachlass von Paul Röhrig (1922–2007) vor und skizziert nach einer Einführung in Biographie und Werk bildungshistorische Forschungsthemenstellungen, die sich auf dieser Basis bearbeiten lassen. Die sich daraus ergebenden Ansätze für eine systematisierende Wissenschaftsgeschichte der Erwachsenenbildung in der westdeutschen Nachkriegszeit werden in einem Ausblick anhand der Methodik der Kollektivbiographie skizziert.
Ob die berufliche Aus- und Weiterbildung einander ersetzen können, also in einer substitutiven Beziehung stehen, oder ob es sich bei diesen Bildungsformen vielmehr um komplementäre Aktivitäten handelt, ist nicht unumstritten. Die vorliegende Arbeit nähert sich dieser Frage aus der betrieblichen Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Betriebsgröße und liefert empirische Ergebnisse auf Basis des IAB-Betriebspanels. Die Schätzungen eines bivariaten Probitmodells zeigen, d…
Bildungsbedarfsanalysen erscheinen oft in einem Bild des" Vergleichens" von definierbaren Soll- und gemessenen Ist-Werten. Dadurch entsteht meist der Eindruck von Defiziten. Je nach Anlage einer Bedarfsanalyse wird damit in besonderer Weise die Frage nach der Verarbeitung und Verwertung des empirischen Datenmaterials gestellt, insbesondere bei der Interpretation und Deutung der erhobenen Befunde bei qualitativ angelegten Untersuchungen. Wissensbasierte Untersuchungen stützen sich auf Ereignisve…