Publikation

Kritische Lebensereignisse

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Dr. Peter Brandt; Prof. Dr. Josef Schrader
wbv media
Kritische Lebensereignisse
weiter bilden
12/2021
Bielefeld

Inhalt

Prof. Dr. Christiane Hof; Hannah Rosenberg

Monika Kastner; Jan Rohwerder

Sowohl Beschäftigungslosigkeit als auch Erwerbsarbeit selbst können Auslöser von persönlichen Krisen sein. Die Autoren diskutieren, welche Gründe es dafür gibt und inwiefern Weiterbildung helfen kann, solche Krisen zu bearbeiten.
Dipl. Päd. Tim Stanik; Ingo Matuschek

Fluchterfahrungen sind für viele Betroffene kritische Lebensereignisse. Entscheidend für die innere Bewältigung ist, einordnen zu können, was ein Ereignis kritisch für die eigene Biographie macht, was die Folgen sein können und wie nach der Erschütterung und oftmals Verzweiflung ein konstruktiver Umgang mit den Erinnerungen an das Ereignis möglich wird. Was kann die Erwachsenenbildung leisten, um geflüchtete Menschen zu unterstützen? Welche Haltung und welche Unterstützungsstrukturen die Lehrenden brauchen, um gute Bildungsarbeit in diesem Bereich zu leisten, thematisiert die Autorin ebenso wie die Frage, welche Aufgaben dem leitenden Personal zukommen.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, kritische Lebensereignisse zu erfahren. Zugleich sind hinsichtlich der Persönlichkeit besondere Entwicklungen möglich – und damit verbunden auch die Fähigkeit, solche kritischen Lebensereignisse zu bewältigen. Wie die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die konfessionelle Erwachsenenbildung im Besonderen dabei unterstützen kann, zeigt der Autor auf.

Der Schritt vom Paar zur Familie ist groß: Ein Kind zu bekommen, ist ein einschneidendes, alles veränderndes Ereignis. Dennoch wird die Familiengründung noch viel zu selten als kritisches Lebensereignis verstanden, das einer besonderen Beachtung bedarf. Über den Übergang zur Familie, damit einhergehende Herausforderungen und mögliche Bildungsangebote für die Familiengründung sprach Redakteurin Julia Lyß mit der Paar- und Familientherapeutin Eva Tillmetz.

Das Erasmus+-Projekt Psychosoziale Basisbildung hat sich der Frage gewidmet, wie sich Menschen trotz widriger (gesellschaftlicher) Umstände als selbstbewusste und selbstwirksame Individuen wahrnehmen können. Die Autoren stellen die Hintergründe und Ziele einer Psychosozialen Basisbildung vor.
Hubert Klingenberger; Dennis Walter

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung der Bildung vorangetrieben – mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die verschiedenen Bildungsbereiche und Einrichtungstypen. Am Beispiel der kommunal verankerten Volkshochschulen diskutiert die Autorin die Gefahren einer Plattform-Ökonomie in der Bildung und fragt nach alternativen Antworten für die Entgrenzungen, die mit der Digitalisierung einhergehen.
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