Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Für eine lehrende Tätigkeit in der Weiterbildung gibt es keine allgemein anerkannte Zugangsberechtigung - nicht selten zulasten der Qualität. Das könnte sich bald ändern, sind doch aus der Arbeit des Innovationskreises Weiterbildung heraus die Möglichkeiten überprüft worden, in der heterogenen deutschen Weiterbildungslandschaft zu verbindlichen Kompetenzstandards zu kommen. Hierzu haben das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung und die Universität Marburg ausländische Vorbilder sondiert, e…
Wie sind Weiterbildungsinteressen und Weiterbildungsverhalten in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausgeprägt? Wer nimmt an Weiterbildung teil - und warum? Wer nimmt nicht teil - und warum nicht? Was wünscht sich die Bevölkerung von den Anbietern? Diesen Fragen widmet sich der Doppelband "Weiterbildung und soziale Milieus in Deutschland" mit einem Instrumentarium, das regional, soziodemografisch und lebensstilbezogen differenziert unter Rückgriff auf das SINUS-Modell sozialer Mil…
Von der »Göttinger 18« in den »Wyhler Wald«. Die Lernbewegung einer sozialen Bewegung ab 1957 Im Jahr 1957 haben 18 deutsche Kernphysiker eine Erklärung unterzeichnet, mit der sie ihre Beteiligung an der Herstellung, Erprobung und dem Einsatz von Atomwaffen verweigern. Diese »Göttinger Erklärung« ist die Initialzündung für die Anti-Atomkraftbewegung geworden, aus der eine selbstorganisierte Bildungs-Szene erwachsen ist. Dafür steht die Volkshochschule Wyler Wald in Baden, die der Beitrag exemp…
Alexandra Ioannidou untersucht in ihrer Diplomarbeit Diskussion und Realität von Interkultureller Pädagogik in Griechenland unter besonderer Berücksichtigung der Leher/innenfortbildung. Die Entwicklung von Konzepten Interkultureller Pädagogik geht in Griechenland auf andere Ursachen zurück als in den westeuropäischen oder nordamerikanischen Staaten. Repatriierte und ihre Kinder hatten massive Probleme bei der Re-Integration in die griechische Gesellschaft. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt daher…
Als Pädagoge ist Gaston Bachelard in den deutschsprachigen erziehungswissenschaftlichen Diskursen wenig bekannt – als Erwachsenenpädagoge noch viel weniger. Vielmehr hat er sich als Wissenschaftsphilosoph einen Namen gemacht und übte als solcher großen Einfluss auf die französische Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie seiner Zeit und darüber hinaus aus. Vermittelt über den Ansatz der historischen Epistemologie erfahren die epistemologischen Konzepte Bachelards gegenwärtig Aufmer…
Das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study – NEPS) betrachtet das Lernen im Erwachsenenalter aus der Perspektive der lebenslaufbezogenen Längsschnittforschung. Der Beitrag beschreibt die Anlage und methodische Herangehensweise des NEPS unter besonderer Berücksichtigung der Erwachsenenkohorte. Hier werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die damit einhergehende Kompetenzentwicklung über den Lebensverlauf von Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter untersucht. Insgesamt werden i…
Pädagogische Professionalität in der Existenzgründungsberatung Die zunehmende Verbreitung pädagogischer Denk- und Handlungsmuster in gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche hinein öffnet aus einer modernitätstheoretischen Perspektive den Blick auf Formen des Lernens Erwachsener außerhalb traditioneller Bildungseinrichtungen. Cornelia Maier-Gutheil analysiert erstmalig das professionelle Handeln am Beispiel realer Interaktionen in Existenzgründungsberatungen als modernem Lernort. S…
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Studien zeigen: Investitionen in Erstausbildung sind ökonomisch und finanziell nachhaltig. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD…