Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Corona-Pandemie stellte für Weiterbildungsanbieter einen starken Einschnitt dar und erforderte erhebliche Anpassungsleistungen an die veränderten Rahmenbedingungen, um die Krise zu überstehen. Auf Basis der wbmonitor-Umfragen 2020 und 2021 beschreiben die Autoren die wirtschaftliche Situation verschiedener Anbietertypen und deren spezifischen Herausforderungen.
Ist gerade die Digitalisierung eine Herausforderung, zu deren Bewältigung sich Kooperationen anbieten? Ja, sagen die Autorin und der Autor – und zeigen die Chancen, aber auch die Schwierigkeiten auf, die Kooperationen in der Digitalisierung mit sich bringen.
Mit der Befragung des Personals der öffentlichen Weiterbildung in Niedersachsen wurden Erkenntnisse über die drei erwachsenenpädagogischen Funktionsprofile Einrichtungsleitung, hauptamtliche pädagogische Mitarbeitende und Kursleitung im Hinblick auf deren sozioökonomische Merkmale, Aufgaben- und Tätigkeitsfelder, Weiterbildungsverhalten und Einstellung zu einer trägerunabhängigen Kompetenzzertifizierung gewonnen. Die Aufgabenprofile dieser drei Funktionsprofile verdeutlichen, dass neben pädagog…
Die Studie „Benefits of Lifelong Learning“ (BeLL) wurde zwischen 2011 und 2014 in zehn Europäischen Ländern durchgeführt und am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) koordiniert. Sie wurde von der EU-Kommission im Lifelong-Learning-Programm („Studies and Comparative Research, KA1“) gefördert. Im Mai 2014 lagen die Ergebnisse vor. Sie zeigen: Allgemeine Erwachsenenbildung hat einen vielfältigen individuellen und sozialen Nutzen. Die Ergebn…
Der Wandel der Weiterbildung geht nicht spurlos an den Einrichtungen vorbei. Sicher geglaubte Finanzmittel werden gestrichen und erfordern eine Neupositionierung am Markt. Die einen suchen ihr Heil in einer Rechtsformänderung, andere fusionieren. Schließlich kann auch die Übernahme einer Führungsrolle in einem Netzwerk strukturelle Änderungen auf organistationaler Ebene bewirken. Mit diesem Buch macht das DIE Organisationsveränderungen anhand von vier Fallbeschreibungen plastisch, arbeitet dos …
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zu Struktur und Wandel der Weiterbildung in Bremen, das als Längsschnitt ausgewählter Jahre zwischen 1979 und 2006 angelegt ist. Auf der Ebene des Weiterbildungssystems machen die Autoren eine gewisse strukturelle Stabilität aus, die sich daran zeigt, dass trotz eines zwischen 1996 und 2006 wachsenden Anteils marktorientierter Anbieter die öffentlich-rechtliche Konkurrenz ihren strukturbildenden Einfluss auf das Gesamtangebot behält…
Im Kontext einer generellen Ausweitung des Hochschulbereichs durch fortschreitende Ausdifferenzierung und neue Regulationsmodelle ist die internationale Orientierung zu einem zentralen Unterscheidungs- und Qualitätsmerkmal geworden. Der Beitrag zeigt, dass Möglichkeiten für eine stärkere Internationalisierung der Weiterbildung an Hochschulen sowohl von der Art des Angebots und der organisationalen Einbindung als auch von strukturellen Faktoren des Arbeitsmarktes abhängen. Ferner kann GATS (Gene…
Der vorliegende Beitrag stellt Ergebnisse einer Studie vor, die der Frage nachgeht, warum funktionale Analphabeten im späteren Erwachsenenalter beginnen, sich die Schriftsprache neu anzueignen. Dazu wurden im Projekt SYLBE die Lernbegründungen und Lernwiderstände von Alpha-Kursteilnehmern rekonstruiert. Als Ergebnis wird eine Lernbegründungstypologie vorgestellt. Die vorliegenden Ergebnisse bilden einen Beitrag zum empirisch begründeten lerntheoretischen Diskurs und sie unterstützen das profess…
Ausgehend von der Tatsache, dass die Bildungsexpansion in den letzten Jahrzehnten in Deutschland keine Gleichheit der Bildungschancen emlöglicht hat, untersucht der Beitrag auf grund des Theorieansatzes von Bourdieu die Entwicklung der sozialen Milieus und ihr spezfisches Bildungsverhalten.
Zunehmend wird die ökonomische Standardbildung für ihre Weltfremdheit, Einseitigkeit und Unreflektiertheit kritisiert. Die Autorin fragt nach den möglichen Wirkungen und gesellschaftlichen Bedeutungen dieses kritisierten Zustandes: Vermag er einer blinden Marktgläubigkeit Vorschub zu leisten, die selbst wiederum als wesentlich für die öffentliche Meinungsbildung in den letzten Jahrzehnten anzusehen ist? Welche Kriterien spielen hierfür eine Rolle? Der Artikel geht diesen Fragen nach, indem er i…